Entgelte für den Zugang zum Elektrizitätsverteilernetz der Stadtwerke Pritzwalk GmbH

Die Stadtwerke Pritzwalk GmbH stellt ihr Elektrizitätsverteilernetz allen Netznutzern auf Grundlage des neuen Energiewirtschaftgesetztes (EnWG), der Stromnetzzugangsverordnung (StromNZV), der Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) sowie weiterer Gesetze und Verordnungen diskriminierungsfrei zur Verfügung. Voraussetzung für die die Versorgung von Kunden im Elektrizitätsverteilernetz der Stadtwerke Pritzwalk GmbH bildet der Abschluss eines Lieferantenrahmen- bzw. Netznutzungsvertrages. In diesen Verträgen - sowie nachfolgenden jährlichen Aktualisierungen – werden die Netznutzungsentgelte vertraglich geregelt.

Nachfolgende Bestandteile sind im Netznutzungsentgelt berücksichtigt:

  • Bau, Instandhaltung und Nutzung der Netzinfrastruktur (u.a. Transformatoren, Schaltungen, Leitungen) bis zum Hausanschlusskasten
  • Erbringung von Systemdienstleistungen (u.a. Frequenz- und Spannungshaltung, Betriebsführung) zur Gewährleistung von Netzsicherheit- und -zuverlässigkeit
  • Entgelte für den Messstellenbetrieb, die Ablesung (automatischen, manuell), die Abrechnung und für erforderliche Datenaufbereitungen im Rahmen der Netznutzung
  • Entgelt für Transformatorenverluste bei mittelspannungsseitigem Anschluss und niederspannungsseitiger Messung
  • Deckung der im Elektrizitätsverteilernetz auftretenden Verluste
  • Aufwendungen für die Nutzung vorgelagerter Netze
  • Bereitstellung von Reservenetzkapazitäten bei Ausfall der Eigenerzeugung

Zuzüglich zum Netznutzungsentgelt werden gesetzliche Steuern und Abgaben, wie u.a. die geltende Umsatzsteuer, die Konzessionsabgabe, die Kosten gemäß KWK-Gesetz, die Umlage nach § 19 Abs. 2 StromNEV sowie die Offshore-Haftungsumlage nach § 17 f EnWG-Novelle in Rechnung gestellt.